Tabaksteuer kann Baby-Leben retten


Teure Zigaretten senken Sterblichkeit
Tabaksteuer kann Baby-Leben retten

Je teurer die Zigaretten in einem Land sind, desto geringer ist die Säuglingssterblichkeit. Das weist eine aktuelle Studie aus England nach. Der Effekt könnte sogar noch größer sein – würden Hersteller nicht Billigzigaretten subventionieren.

Hohe Zigarettenpreise gelten als wirksames Mittel, um Menschen vom Rauchen abzuhalten. Dass der Kostenfaktor offenbar auch für Schwangere und junge Eltern eine Rolle spielt, zeigt nun eine Studie der Londoner School of Public Health mit eindrücklichen Zahlen: Demnach hat der EU-weite Anstieg der Tabaksteuer und damit auch der Zigarettenpreise zwischen 2004 und 2014 zu schätzungsweise 9.200 weniger Todesfällen bei Säuglingen geführt.

Studie legt kausale Beziehung nahe

Zwar sei die abnehmende Säuglingssterblichkeit innerhalb der Europäischen Union nicht allein auf die gestiegene Tabaksteuer zurückzuführen, meinen die Forscher. Die Methodik ihrer Studie sowie ähnliche Ergebnisse früherer Studien aus den USA und Kanada würden jedoch eine klare Ursache-Wirkung-Beziehung zwischen steigenden Zigarettenkosten und sinkender Säuglingssterblichkeit nahelegen.

Billige Zigaretten nicht länger subventionieren

Die steigenden Zigarettenpreise und den dadurch drohenden Kundenverlust versuchen viele Hersteller mit besonders billigen Zigarettenmarken auszugleichen, die vor allem junge Menschen zum Einstieg verleiten sollen. Diese Preisdrückung im Billigsegment wird auch Quersubventionierung genannt. Die Wissenschaftler konnten zeigen: Je ausgeprägter die Quersubventionierung (d. h. je höher der Kostenunterschied zwischen billigen und mittelteuren Marken eines Herstellers), desto mehr steigt die Säuglingssterblichkeit an. Sie fordern daher die Regierungen der EU-Staaten dazu auf, Quersubventionierungen bei Zigarettenherstellern zu verhindern.

Quelle: Imperial College London

News

Schlaf: Nicht zu kurz und nicht zu lang
Schlaf: Nicht zu kurz und nicht zu lang

Die Mitte macht´s

Viel hilft viel? Das gilt offenbar nicht beim Thema Schlaf. Denn nicht nur zu wenig Schlaf scheint Menschen schneller altern zu lassen. Das gleiche gilt wohl auch für zu viel Schlaf.   mehr

Hitze bedroht Gehirn und Nerven
Hitze bedroht Gehirn und Nerven

Von Schlaganfall bis Delir

Sommerliche Wärme wird von vielen Menschen als angenehm empfunden. Doch anhaltende Hitze und tropische Nächte können ernsthafte gesundheitliche Folgen haben – insbesondere für das Gehirn.   mehr

Wie viel Schreien ist normal?
Wie viel Schreien ist normal?

Quälende Säuglingskoliken

Viele Eltern kennen die Situation: Das Baby ist satt, frisch gewickelt und gesund – und schreit trotzdem über Stunden. Gerade in den ersten Lebensmonaten können sogenannte Säuglingskoliken Familien an ihre Belastungsgrenzen bringen. Was ist normal und wann muss das Schreien abgeklärt werden?   mehr

Augentropfen: 10 häufige Fehler
Eine Frau gibt Augentropfen ins Auge sein - sie versucht dabei, das Auge nicht zu berühren, um eine Verkeimung zu verhindern.

Was schief gehen kann

Ob bei einer Bindehautentzündung, Verletzungen des Auges oder einem hohen Augendruck: Augentropfen werden in vielen Fällen verordnet. Bei der Anwendung sollte man aber einige Fehlerquellen vermeiden.   mehr

Hilfe fürs Arthroseknie
Hilfe fürs Arthroseknie

Schmerzgele und -pflaster

Kniearthrose ist schmerzhaft – doch nicht immer ist der Griff zur Tablette nötig. Denn schmerzende Kniegelenke lassen sich auch von außen effektiv behandeln. Und zwar mit Schmerzpflastern und Schmerzgelen.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Ratgeber Thema im Juli

Sicher feiern mit Diabetes

Sicher feiern mit Diabetes

Ob Badesee oder Festival

Grillpartys, Musikfestivals oder entspannte Nachmittage am Badesee gehören für viele Menschen zu den ... Zum Ratgeber
Stern-Apotheke
Inhaber Apotheker M. Reza Mir Ghomizadeh
Telefon 04141/6 25 19
Fax 04141/6 91 14
E-Mail apostern-stade@t-online.de