Familienzeit baut Stress ab


Mehr Zeit fürs Familienleben
Familienzeit baut Stress ab

Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen ist nicht einfach: Viele wünschen sich mehr Zeit fürs Familienleben. Bei Männern ist der Eindruck, nicht ausreichend Zeit für die Familie zu haben, sogar noch verbreiteter. Das zeigt die aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag der DAK-Gesundheit und der Zeitschrift familie & co.

Familie vernachlässigt?

Nur 40 Prozent der Befragten meinen, genügend Zeit für ihre Familie zu haben. Mehr als jeder zweite kämpft immer wieder mit einem schlechten Gewissen und gibt an, sich mehr Familienzeit zu wünschen. Vor allem Männer haben Gewissensbisse: Nur 29 Prozent sind der Meinung, genügend Zeit für das Familienleben zu haben. Bei den Frauen sind es immerhin mehr als 51 Prozent.

Mit der Familie durch dick und dünn

Den Zeitmangel einer abnehmenden Bedeutung von Familie zuzuschreiben, wäre allerdings der falsche Schluss: Für 61 Prozent der Befragten ist sie das Wichtigste im Leben. Für 65 Prozent bedeutet Familie vor allem Liebe, Geborgenheit sowie Zusammenhalt und das Gefühl miteinander durch Dick und Dünn zu gehen. Für jedes zweite befragte Elternteil ist ihr Familienkreis der Platz, an dem sie sich zu Hause fühlen. Nur 13 Prozent geben an, dass die Sippe „ziemlich anstrengend“ ist und 9 Prozent empfinden sie manchmal als lästig.

Gemeinsam entspannen

Der gemeinsame Alltag kann auch mal stressig werden. „Wie in jedem anderen Lebensbereich, sollten Sie hier regelmäßig für Erholung und Entspannung sorgen“ rät Ralf Kremer, Experte für Stressbewältigung bei der DAK-Gesundheit. „Wie sie als Familie abschalten ist egal, Hauptsache jedes Mitglied kann Kraft und neue Energie tanken.“
Gemeinsame Mahlzeiten sind eine wichtige Quelle der Entspannung. 80 Prozent der Befragten unternehmen Familienausflüge an den Wochenenden, 58 Prozent schalten bei gemeinsamen sportlichen Aktivitäten ab. Spielenachmittage oder -abende sind für 62 Prozent der ideale Weg, für Erholung innerhalb des Familienverbunds zu sorgen.

Entspannung am Bildschirm

Rund die Hälfte der befragten Eltern entscheidet sich auch mal für eine gemeinsame Auszeit vor dem Fernseher. Der Unterschied zwischen Frauen und Männern ist hier nur minimal: Frauen geben häufiger an, mit Film und Fernsehen für Stressabbau und Entspannung innerhalb der Familie zu sorgen. Spielkonsolen und Computer nutzt hingegen nur ungefähr jeder sechste Befragte als familiäres Entspannungsprogramm.

News

Kortisonspray schadet dem Baby nicht
Kortisonspray schadet dem Baby nicht

Asthma während Schwangerschaft

Schwangere mit Asthma scheuen sich oft davor, ihr Kortisonspray zu benutzen. Sie haben Angst, dass das dem Ungeboren schadet. Doch offenbar nutzt das Spray nicht nur der Mutter, sondern auch dem Kind.   mehr

Tipps gegen Reisedurchfall
Tipps gegen Reisedurchfall

Ungetrübte Urlaubsfreuden

Reisedurchfall kann den Urlaub richtig vermiesen. Zum Glück gibt es Möglichkeiten, ihm vorzubeugen. Und hat es einen trotzdem erwischt, kann man sich oft selbst helfen.   mehr

Auch E-Bike fahren macht fit
Auch E-Bike fahren macht fit

Von wegen gemütlich

E-Biken ist nur was für schlappe Faulenzer*innen? Von wegen: Das Radeln mit Elektromotor fordert Herz und Muskeln fast ebenso stark wie normales Radfahren.   mehr

Sport schützt den Kreislauf
Sport schützt den Kreislauf

WHO-Empfehlung überprüft

Sport ist gut für die Gesundheit, da ist man sich einig. Doch wieviel Sport ist in der Woche nötig, um das Risiko für Erkrankungen zu senken?   mehr

Adipöse Kinder pubertieren früher
Adipöse Kinder pubertieren früher

Folgenschweres Übergewicht

Wenn schon Kleinkinder zu viele Pfunde auf die Waage bringen, hat das auch Folgen für die Pubertät. Sie werden früher geschlechtsreif als normalgewichtige Jungen und Mädchen.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Ratgeber Thema im Juli

Gut leben mit Vorhofflimmern

Gut leben mit Vorhofflimmern

Keine Chance dem Schlaganfall!

Vorhofflimmern bedeutet nicht, auf ein aktives Leben verzichten zu müssen. Wer seine Medikamente zuv ... Zum Ratgeber
Stern-Apotheke
Inhaber Apotheker M. Reza Mir Ghomizadeh
Telefon 04141/6 25 19
Fax 04141/6 91 14
E-Mail apostern-stade@t-online.de